Mit dem Vorhalten von insgesamt 12 Jugendräumen in den Ortsteilen, eines Jugendzentrums in der Kernstadt wird der politische Wille der Stadt deutlich, trotz knapper finanzieller Mittel den Auftrag des KJHG umzusetzen, nämlich die nachwachsende Generation sich nicht selbst zu überlassen. Die junge Generation zu fördern, sie nicht im Regen stehen zu lassen, sondern mit außerschulischen Angeboten sich sinnvoll in das Gemeinwesen hineinzuleben. Dies ist Anspruch unserer Einrichtung.

Besetzt ist die AWO- Jugendförderung Sontra mit zwei halben Stellen.

Aufgeteilt ist unser Arbeitsgebiet in verschiedene Schwerpunkte. Zum einen gewährleisten wir die pädagogische Betreuung des Jugendzentrums in der Kernstadt und die der 12 Jugendräume in den Ortsteilen, zum anderen organisieren wir in jedem Jahr verschiedene jugendkulturelle Projekte.

Jeden Sommer planen und führen wir die verlässlichen Ferienspiele durch, wir organisieren Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten oder auch aktuellen Themen, die die Jugendlichen gerade beschäftigen und  gestalten einmal in der Woche einen Kindernachmittag.

Neben all diesen Projekten, sind wir auch beraterisch tätig, geben Jugendlichen in Krisensituationen Hilfestellungen oder verweisen sie an die entsprechenden Stellen/ Institutionen weiter.

Unsere Prinzipien sind:

  • Offenheit

    Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sind geprägt durch ein hohes Maß an Offenheit. Die große Mehrheit der Angebote richtet sich an die Gesamtheit der jungen Menschen und ausdrücklich nicht nur an besonders benachteiligte oder auffällige Kinder und Jugendliche. Diese sind willkommen und werden integriert, sind aber nicht ausschließliche Zielgruppe.

  • Konzeptionelle Vielfalt

    Kinder- und Jugendarbeit zeichnet sich durch eine große Vielfalt von Arbeitsformen aus. Diesen liegt ein breit angelegter Bildungsauftrag, der allgemeine, politische, soziale, gesundheitliche, kulturelle, naturkundliche und technische Aspekte umfasst, zu Grunde. Kinder- und Jugendarbeit ist in allen Lebensbereichen junger Menschen mit ihren Angeboten präsent.

  • Lebensweltlicher Narritiver Ansatz

    Neben thematischen Gruppenangeboten müssen den Jugendlichen im JUZ auch Freiräume gegeben werden. Jugendliche wollen gerne unter sich sein und sich in der „Wir-unter-uns-Gruppe“ über ihre persönlichen Erfahrungen austauschen. Wir als Pädagogen/innen begegnen den Erzählungen der Jugendlichen mit Neugierde, sind ihnen akzeptierend zugewandt und haben gleichzeitig die Chance, Meinungen und Ansichten zu hinterfragen. Mit diesem Ansatz erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich selbst zu reflektieren und Sichtweisen zu entwickeln, die von Vielfalt, Akzeptanz und Toleranz geprägt sind.

  • Vernetzung

     

    Vernetzt ist die Jugendförderung  eng mit der >Schulsozialarbeit der Adam-von-Trott-Schule in Sontra, dem Arbeitskreis für Kommunale Jugendarbeit des Werra- Meissner- Kreises, dem Runden Tisch in Sontra und dem Arbeitskreis Prävention.

     

  • Arbeit im Demografischen Wandel

    Dem demographischen Wandel kann nicht mit dem Abbau der offenen Jugendarbeit begegnet werden. Sondern es muss vielmehr eine Förderung von Jugendlichen in der ländlichen und strukturschwachen Region Werra- Meißner durch Angebote in außerschulischen Lernorten erfolgen. So kann eine Bindung der jungen Menschen an die jeweiligen Kommunen erzielt werden. Die Kommune wird somit auch für junge Menschen attraktiv. Ressourcen ehrenamtlich tätiger Jugendlicher und junger Volljähriger werden infolge der demografischen Dynamik (und steigender Anforderungen im Ausbildungssektor)tendenziell schrumpfen.-> verstärkter Aufwand und Ersatz  für die Pflege dieser zentralen Ressource.