Aussagen der Umfrage für die bedarfsgerechte Planung der Stadtjugendförderung

Freizeit wird von Jugendlichen definiert als die Zeit außerhalb von Schule, Arbeit und Familie. Freizeit ist Lebensqualität.

Das durchschnittliche Freizeitkontingent liegt bei ca. 5-9 Stunden pro Woche. Es ist gut zu wissen, dass bei den Kindern und Jugendlichen am Wochenende keine Langeweile vorherrscht. Ein ebenfalls positives Ergebnis ist, dass sportliche Betätigung und Freunde treffen einen hohen Stellenwert einnehmen. Auffallend ist das relativ große Interesse der männlichen Jugendlichen an Computerspielen. Dem allgemeinen Trend entsprechend, haben fast alle Kinder und Jugendliche ein Handy. Bemerkenswert ist die relativ hohe Nutzungsdauer pro Tag vor allem der Mädchen ab dem 14. Lebensjahr.

Ein sehr wichtiger Aspekt im Freizeitverhalten für die Kinder und Jugendlichen ist, dass sie gemeinsam mit Freunden ihre Zeit verbringen und gemeinsamen Interessen nachgehen können. Unsere Aufgabe besteht deshalb weiterhin schwerpunktmäßig darin, Räume zu schaffen / vorzuhalten, in denen sie sich ausprobieren und ihrem Lebensalter entsprechend auf Idenditätssuche gehen können. Des Weiteren wird durch die Befragung deutlich, dass sich insbesondere die Gruppe der 15- Jährigen (Mädchen und Jungen) für  Disco und Kino interessieren. Sie wünschen sich auch sportliche Angebote. Dem möchten wir Rechnung tragen und den Ausbau von sportlichen Angeboten in Zusammenarbeit mit den ansässigen Sportvereinen umsetzen. Discoabende werden bereits einmal im Monat im JUZ  angeboten.

Zu alledem sind medienpädagogische Projekte geplant, um den Wünschen der Jugendlichen gerecht zu werden. Wichtig ist bei der Umsetzung von medienpädagogischen Projekten auch der präventive Aspekt, um einem Medienmißbrauch entgegen zu wirken.